Wissenswertes

Männer in Strumpfhosen auf Gemälden von Cranach und Dürer

Strumpfhosen, die früher ausschließlich Männern vorbehalten waren, sind in zahlreichen Gemälden dokumentiert. Hier ein Ausschnitt (l.) aus dem Weerk Die Enthauptung der hl. Katharina von Lucas Cranach d. Ä. (1506), und ein Ausschnitt aus dem Thomas Altar mit dem Martyrium der Hl. Katharina von Albrecht Dürer (1505–1509).

Strumpfhosen haben als Kleidungsstücke eine lange Tradition: Schon Mitte des 15. Jahrhunderts, also einige Jahrzehnte, bevor Christoph Columbus aufbrach, um neuen Welten zu entdecken, kamen findige Zeitgenossen auf die Idee, die bislang einzeln als „Beinlinge“ getragenen Strümpfe anders zu verwenden. Die Strümpfe wurden noch länger und reichten nicht mehr nur bis zum Oberschenkel, sondern bis über die Hüfte. Hinten wurden die beiden Teile zusammengenäht oder genestelt, während sie vorne mit Hilfe eines latzartigen Dreiecktuchs miteinander verbunden wurden. Die Strumpfhose war geboren. Allerdings hatte dieses Kleidungsstück nichts von der Bequemlichkeit heutiger Produkte. Das Anziehen war oftmals eine langwierige Prozedur, die am besten zu zweit zu bewerkstelligen war. Das Tragen dieser Strumpfhosen war darüber hinaus über Jahrhunderte hinweg ein Privileg, das nur Männern zustand. Frauen hatten ihre Beine zu verstecken. Tatsächlich haben diese Vorgänger der modernen Feinstrumpfhose aber nichts mit den heutigen Produkten zu tun.  

Tausende von Patenten

US-Patent 2.826.760

US-Patent 2.826.760 vom 9.11.1956, beantragt von E. G. Rice.

Verglichen mit so mancher Hightech-Erfindung der modernen Welt scheint eine (Fein)Strumpfhose ein vergleichsweise einfaches Produkt zu sein: Zwei schlauchähnliche Stoffe werden zusammengenäht und an den Öffnungen unten (an den Zehen) und oben (am Bund) durch eine verstärkende Naht verschlossen bzw. stabilisiert. Fertig. Doch schon eine kurze Recherche zeigt, dass diese Annahme mitnichten richtig ist. So listet beispielsweise allein Google Patents (Stand: 4.3.2018) über 500 Dokumente zum Stichwort Feinstrumpfhose, fast 850 Dokumente zum Stichwort Strumpfhose und über 7.000 Dokumente zum Stichwort Pantyhose auf.

Weitere fast 460 Dokumente existieren zu den Stichwörtern Pantyhose+Men, also Strumpfhosen+Männer. Dabei geht es gleichermaßen um die Strumpfhose, ihre Schnitte und Bestandteile selbst als auch um Materialien und Verfahren und Maschinen zur Produktion des Kleidungsstücks. Vielfach taucht der entsprechende Begriff nur im Rahmen einer Aufzählung (beispielsweise Socken, Strümpfe, Strumpfhosen etc.) auf. Aber die gesamte Menge der Patente beweist, dass auch (Fein)Strumpfhosen ein komplexes Produkt sind, für dessen Weiterentwicklung sich viele Menschen auf der ganzen Welt engagieren und Unternehmen Geld und Zeit in Forschung und Entwicklung investieren.

Nylon als Basismaterial für Feinstrumpfhosen

Nahtstrumpfhose

Früher produktionsbedingte Notwendigkeit, sind Nähte heute eher optisches Highlight, wie beim Modell Couture Bicolore von Cervin. © Cervin

Die (Fein)Strumpfhosen, die heutzutage in heimischen Schränken und Schubladen lagern, Frauen- und Männerbeine bedecken und im Handel angeboten werden, basieren auf einer Erfindung aus dem Jahr 1935: Der US-amerikanische Chemiker Wallace Hume Carothers entwickelte beim US-Chemieriesen E. I. du Pont de Nemours and Company (kurz: DuPont) in Wilmington (US-Bundesstaat Delaware) aus den recht gewöhnlich scheinenden „Zutaten“ Kohlenstoff, Wasser und Luft eine synthetische Faser.

Sie ging unter der Bezeichnung Nylon in die Geschichte ein – auch weil der Name von vielen Menschen bis heute als Synonym für Feinstrümpfe und Feinstrumpfhosen benutzt wird. Es war die erste Faser, die vollständig synthetisch hergestellt wurde. Ein Jahr nach der Patentierung kamen 1938 als erste Nylonprodukte Zahnbürsten auf den Markt. Zwei Jahre später, am 15. Mai 1940, begann der Siegeszug eines damals revolutionären Kleidungsstücks: Sage und schreibe fünf Millionen Paar der neuen Nylonstrümpfe gingen gleich am ersten Verkaufstag über die US-amerikanischen Ladentische. Eine Menge, die die tatsächliche Nachfrage bei weitem nicht decken konnte. Dieser Tag ist für die Modeindustrie von derart großer Bedeutung, dass er den Namen N-Day erhielt. 1941 war dann aber zunächst einmal Schluss mit dem Höhenflug der Strumpfproduktion. Nylon wurde aufgrund seiner hohen Reißfestigkeit zum militärisch bedeutsamen Material erklärt. Vorübergehend wurden daraus Zelte, Seile, Flugzeugtanks und Fallschirme hergestellt. Nach Kriegsende nahm DuPont die Produktion der dünnen Beinbekleidung erneut auf.

Verpackung der ersten Strumpfhosen

1958 brachte das US-Unternehmen Glen Raven die ersten Strumpfhosen unter dem Begriff Panti-Legs auf den Markt.

Dank verbesserter Wirktechnik gelang es schließlich Ende der 1950er-Jahre, Strumpfrohlinge „endlos“ rund zu stricken. So wurden die bis dahin erforderlichen Nähte an der Rückseite überflüssig. Gleichzeitig legte das Unternehmen damit den Grundstein für die Erfindung und Produktion der Strumpfhose. Darüber, wer tatsächlich Erfinder dieses modernen Kleidungsstück ist, gibt es unterschiedliche Hinweise. Fest steht, dass der US-Amerikaner Ernest G. Rice und das US-Unternehmen Glen Raven Inc. Mitte der 50er-Jahre entsprechende Patente für ein Kleidungsstück einreichten, das Unterhose und Strümpfe in einem Produkt vereinte. Über deren Inhalte und einzelne Details (etwa den genauen Verlauf der Nähte) stritt man sich jahrelang vor US-Gerichten. Erstmals kamen dann 1958 Strumpfhosen unter dem Namen Panti-Legs auf den Markt. Hersteller war Glen Raven. Später wurde der englische Begriff „hose“ (Schlauch) für den Strumpfrohling zum Namensbestandteil des englischen Wortes pantyhose, der ebenso wie das Wort Strumpfhose die Begriffe Slip/Höschen mit dem „Schlauch“ verbindet.

Unterschiedliche Schnitte

Die oben aufgestellte Behauptung, eine Strumpfhose sei prinzipiell ein einfaches Produkt trifft auch heute noch insbesondere auf sehr preiswerte Varianten zu. Diese sind oft im Mehrfachpack beim Discounter zu finden. Sie haben weder einen ausgeformten Fußteil, noch ist durch ein Rückenschild zu erkennen, wo Vorder- und Rückseite sind. In der Praxis zeigt sich jedoch eine große Vielfalt an Schnitten und Ausstattungsmerkmalen. Die beginnt beim Schnitt und den verschiedenen „Bestandteilen“. So gibt es Feinstrumpfhosen, die von den Zehen bis zur Hüfte oder Taille aus Garn gleicher Stärke gefertigt werden und die Bezeichnung „unverstärkt“ tragen. Andere haben Verstärkungen an den Zehen, ggf. an der Ferse und am Höschenteil. Dieses wiederum kann wie ein Bermudashort bis zum Anfang der Oberschenkel reichen oder verschiedensten Slipvarianten ähneln. Außerdem muss der Stoff des Höschenteils nicht glatt sein. Er kann beispielsweise spitzenverziert, gemustert oder gestreift sein.

Strumpfhosen mitt unterschiedlichen Höschenteilen

Zwei Strumpfhosenvarianten mit sichtbaren, verstärkten Höschenteilen von DIM Paris (Body Touch Ventre Plat, links, und Body Touch Absolut Resist). © DIM

Unterschiede sind auch bei den Nähten feststellbar. Während durchweg alle Modelle logischerweise Nähte an den Zehen und am Bund haben, sind die meisten Strumpfhosen auch mit vertikalen Nähten dort versehen, wo die beiden Hälften in der Produktion zusammengeführt werden. Bei verschiedenen Modellen werden die Nähte von Verstärkungen gesäumt, die bei einigen Strumpfhosenvarianten bis zum Oberschenkel reichen können. Abgesehen von sehr preiswerten Marken haben sich in den vergangenen Jahren Flachnähte durchgesetzt. Sie sorgen für ein angenehmeres Tragegefühl und bieten den Vorteil, nach dem Ausziehen der Strumpfhose auf der Haut keine (oder geringere) sichtbare Spuren zu hinterlassen. Neben den aus zwei Teilen genähten Strumpfhosen gibt es auch sogenannte nahtlose Modelle. Die werden (meist unter der Produktbezeichnung „Fatal“) von verschiedenen Anbietern hergestellt. Das „nahtlos“ bezieht sich dabei natürlich nicht auf die notwendigen Nähte an den Zehen und am Bund – ohne die eine Strumpfhose nicht zu produzieren wäre. 

Foto einer Frau mit einer Strumpfhose von Heist Studios

Heist Studios produziert auch Strumpfhosen mit einem extrem breiten Bund. | © Heist Studios

Große Unterschiede finden sich zudem beim Bund. Einfache Strumpfhosen werden einfach nur von einem etwa ein Zentimeter breiten Bund zusammengehalten. Teurere Modelle bieten häufig einen breiteren Bund, der weniger einschnürt und das Tragen angenehmer macht. Vor allem in jüngster Zeit haben sich einige neue Strumpfhosenhersteller dieses Themas angenommen und Strumpfhosen mit sehr komfortablem Bund auf den Markt gebracht. Beispielhaft seien hier Wade+Belle (USA) oder Heist Studios (Großbritannien) Ein solcher Bund kann viele Zentimeter breit sein und aus verschiedenen Garnstärken bestehen. Viele Hersteller nutzen diesen Bund – insbesondere bei Luxusstrumpfhosen –, um den Markennamen einzusticken und das Kleidungsstück damit aufzuwerten.

Ein weiteres Ausstattungs- und Unterscheidungsmerkmal bei Strumpfhosen ist der Zwickel. Dabei handelt es sich um einen keilförmigen Einsatz in Kleidungsstücken, der das Tragen bequemer macht. Bei Feinstrumpfhosen kleiner Größen sitzt dieser Zwickel gewöhnlich im Schritt. Bei größeren Größen beginnt er vorn im Schritt und reicht bis zum Bund an der Rückseite – dann wird er gewöhnlich als „Komfortzwickel“ bezeichnet. Zwickel gehören zu den Ausstattungsdetails der meisten Strumpfhosen, lediglich sehr preiswerte Modelle sind heutzutage nicht damit ausgestattet und weisen an seiner Stelle eine Naht auf.

Zwei graue Strumpfhosen mit Zwickel

Bei diesen beiden Strumpfhosen ist der Zwickel deutlich zu erkennen.

Auch die sogenannten nahtlosen Strumpfhosen, bei denen sich keine vertikalen Nähte an Hüfte und Bauch finden, haben keinen Zwickel. Diese bieten allerdings aufgrund ihrer besonderen Verarbeitungsweise ohnehin einen sehr hohen Tragekomfort. Besonders weit nach vorne gezogene und „beutelartig“ geformte Zwickel findet man bei einigen Typen von Männerstrumpfhosen. Die Zwickel können aus demselben Material gefertigt sein wie der Rest der Strumpfhose, sie können aber auch aus anderem materaile bestehen. Hier wird vor allem auf Baumwolle zurückgegriffen.

„Hybride“ Varianten

Varianten von Strapsstrumpfhosen

Bei Doyeah finden sich Strumpfhosen mit weit ausgeschnittenem Hinterteil. Bei Wolfords Modell Stay hip werden zwei separate Strumpfteile über Kreuz getragen. © Doyeah (l.), Wolford (r.)

Einen Kompromiss zwischen Strümpfen und Strumpfhosen gehen Hersteller mit der Produktion von Strapsstrumpfhosen ein, die hier „hybrid“ genannt werden sollen. Darunter sind Modelle zu verstehen, die entweder optisch (durch Aufdruck oder Materialwahl) oder Design an gestrapste Strümpfe erinnern. Beim Design werden dazu an den Seiten, am Vorder- und Hinterteil Löcher gelassen, so dass die Strumpfhose den Eindruck erweckt, aus einem Hüftgürtel, Strapsen und Strümpfen zu bestehen, tatsächlich aber aus einem Teil gefertigt ist.

Wolford bietet darüber hinaus unter der Produktbezeichnung Stay hip ein Modell an, bei dem zwei bis zur Hüfte reichende Strumpfteile über Kreuz angezogen werden. Bei Strumpfhosen aus dem Bereich Erotik finden sich auch Varianten mit offenem Schritt. Dabei kann die Öffnung klein und unauffällig sein, indem beispielsweise einfach der Zwickel weggelassen wird. Sie kann aber auch unübersehbar nicht nur den Schritt, sondern auch Teile des Hinterns freilassen. 

Funktionsstrumpfhosen

Jede Strumpfhose, die in irgendeiner Weise genutzt wird, erfüllt eine Funktion. Dennoch gibt es sogenannter Funktionstrumpfhosen. Dieser Begriff wird beispielsweise für Strumpfhosen mit Kompressionswirkung benutzt. Sie werden schlimmstenfalls aus medizinischen Gründen verordnet, manchmal individuell angefertigt und sind in der extremsten Variante kaum von der Trägerin oder dem Träger ohne Hilfe an- und auszuziehen. Um diese allgemein abwertend „Gummistrümpfe“ genannte Art geht es hier nicht. Wohl aber um die Strumpfhosen, die durch ihre Kompressionswirkung der Ermüdung der Beine vorbeugen oder unvorteilhafte Körperregionen wie Bauch und Hüften in Form bringen sollen. In den offiziellen Beschreibungen dieser Produkte finden sich häufig Formulierungen wie „für eine perfekte Silhouette“. Eine weitere Kategorie von Funktionsstrumpfhosen bilden die Modelle, die mit Zusatzstoffen versehen sind. Sie sollen durch die Beigabe von Ölen oder Kräuterextrakten Feuchtigkeit spenden und so „für eine zarte und geschmeidige Haut“ sorgen oder gar, etwa durch die Zugabe von Vitamin E „gegen vorzeitige Hautalterung durch Umwelteinflüsse“ helfen. Dass sich diese Art von Strumpfhosen trotz der versprochenen Vorteile nicht am Markt durchgesetzt hat, liegt vermutlich daran, dass sich die Zusatzprodukte in der Regel innerhalb kurzer Zeit, spätestens nach dem ersten Waschen, verflüchtigt haben. Zu den Funktionsstrumpfhosen können auch Modelle für Schwangere gezählt werden. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie am Bauch viel großzügiger sind als normal geschnittene Modelle. Einige Varianten bieten der Trägerin die Möglichkeit, die Bundweite zu verstellen und so an den wachsenden Bauchumfang anzupassen.

Innovationen

Auch eine von Wolford entwickelte Feinstrumpfhose fällt in die Rubrik „mitwachsend“: Die neue Comfort Cut richtet sich aber nicht ausdrücklich an Schwangere. Dieses neue Strumpfhosenmodell bietet der Trägerin oder dem Träger die Möglichkeit, die Bundweite individuelle an den Körper anzupassen. Dazu bietet Comfort Cut vier kleine Markierungen auf der Innenseite des Bundes. Sie zeigen an, wo mit der Schere eingeschnitten werden kann, um die Bundweite zu verändern. 

Wolfords Comfort Cut

Bei Wolfords Comfort Cut Strumpfhose kann die Bundweite dank vier Markierungen an der Innenseite individuell mit Hilfe einer Schere verändert werden. © Wolford

Diese im Jahr 2016 eingeführte Neuerung gehört, ebenso wie die erwähnten feuchtigkeitsspendenden und figurformenden Modelle, zu den Innovationen, die Strumpfhosenhersteller in der Vergangenheit in den Markt eingeführt haben. Alle bestätigen die anfangs aufgestellte These, dass Feinstrumpfhosen sehr vielfältige Produkte sind. Wie in jedem anderen Wirtschaftsbereich entstehen Innovationen vor allem, um eine Nachfrage oder einen Bedarf zu decken, oder eine bislang noch nicht existente Nachfrage auszulösen oder einen Kaufwunsch zu wecken, der ohne die Einführung des Produktes womöglich gar nicht aufkommen würde.

Foto Mama Tights von item m6

Eingestickte oder aufgedruckte Herzen gehören zu den optischen Innovationen. Hier das Modell Mama Tights 30 DEN von item m6.

Innovationen sind gleichermaßen in der Funktionalität, beim Material oder auch nur bei der Optik zu beobachten. Erwähnenswert sind hier zum Beispiel zehenlose Feinstrumpfhosen zum Tragen mit „Peeptoes“, also vorne offenen Schuhen. Ebenfalls gibt es Strumpfhosen, bei denen die einzelnen Zehen ausgeformt sind, und Modelle ohne Zehen- und Fersenteil. Im Gegensatz zu Leggings haben die aber keine abschließende Verstärkung rund ums Bein. Stattdessen sind sie mit einem Steg ausgestattet, der unter dem Fuß getragen wird und die Strumpfhosenbeine so in Form hält. Diese Art von Strumpfhosen wird zum Beispiel sehr häufig von Balletttänzern und -tänzerinnen getragen.

Auch die Einführung neuer Materialien, die das Entstehen von Laufmaschen weitgehend oder gänzlich verhindern, ist als Neuentwicklung einzuordnen. Das US-Startup Sheerly Genius hat im Laufe des Jahres 2018 sogar Feinstrumpfhosen auf den Markt gebracht, die es selbst aus unzerstörbar bezeichnet. Als optische Innovation ist die Ausstattung mit Herzen zu bewerten, die sich bei den ebenfalls äußerst robusten Bataillon Belette Modellen der Bad Segeberger in-trading Handelsgesellschaft beispielsweise diskret am linken Oberschenkel, bei den Mama Tights des Bayreuther Herstellers item m6 unübersehbar am Bauch befinden.

 

 

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