„Strumpfhosen-Revolution“ im Rugby

Mann in Strumpfhose beim Fahrradfahren

Shorts und Strumpfhose sollen für Männer bald auch beim Rugby Normalität sein. Beim Radfahren sind sie es längst.

Für eine Revolution hält der Sportsender Sport1 die Entscheidung des Rugby-Weltverbandes World Rugby, auch Männern „als vorbeugende Maßnahme und „aus Gründen des Wohlergehens“ das Tragen von Strumpfhosen und Leggings zu erlauben. Damit wird endlich erlaubt, was Frauen schon lange gestattet war. Hintergrund der Entscheidung ist die Erkenntnis, dass viele Männer offensichtlich nicht mehr bereit waren, sich mit „Abschürfungen an ihren Knien, Ober- und Unterschenkeln ab[zu]finden“. Voraussetzung für das Tragen einer Strumpfhose oder einer Leggings ist laut Weltverband, dass diese mit einer Unterhose und einer Shorts kombiniert werden müssen. An dieser Stelle sei die Frage erlaubt, welcher Mann – egal bei welcher Sportart – auf die Idee kommen würde, lediglich ein derartiges Kleidungsstück ohne etwas darunter ioder darüber zu tragen. Die Entscheidung ist zu begrüßen. Damit, dass viele konservative Kommentatoren und Berichterstatter künftig Schnappatmung bekommen werden, wenn sie Männer in dieser – trotz diverser Frauenligen – eindeutig durch Männer dominierten Sportart in Strumpfhosen auflaufen sehen, wird man verkraften können.

 


 

 

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