Neuer Trend: die „Arsch-frisst-Hose“-Leggings

Das Onlineportal onmogul.com informiert über den neuen Leggingtrend. | © onmogul.com

Für das Onlineportal wize.life gehört es zu den Trends 2018, in einem Post im für Frauen geschaffenen Informations- und Kommunikationsportal onmogul.com ist gar zu lesen, die „ganze Welt ist verrückt danach“: Die neuen Scrutch-Butt-Leggings oder auch Scrunch-Booty-Leggings (so ganz einig scheint man sich in der Szene nicht zu sein). Es geht jedenfalls um eine Beinbekleidung, die laut einem Erklärungsvideo praktisch ist, weil sie „einen Knack-Po ganz ohne Sport“ zaubert. Dazu ist sie am unteren Rücken und an der Pofalte gerafft. Die Fältchen sollen dafür sorgen, dass der Po runder und knackiger wird, so die Sprecherin des Videos, die im Anschluss darauf hinweist, dass man sich einfach nur in die Scrunch-Butt-Leggings werfen könne, statt mit Kniebeugen für einen attraktiven Körper zu schwitzen. Damit wird gleich ein zweiter Trend angesprochen, der vor allem in der jüngeren Generation auf eine große Anhängerschaft trifft, der Trend, Ziele erreichen zu wollen, ohne sich dafür anstrengen zu müssen. Aber das nur nebenbei. Bei genauerem Hinsehen stellt man fest, dass der Leggings-Trend gar nicht so neu ist. Bislang hieß er „Arsch frisst Hose“ und meinte nicht nur Leggings, sondern fasste alle Kleidungsstücke zusammen, die einen ähnlichen Effekt erzielten, also Schlüpper ebenso wie zu enge (Stretch)Hosen. Ergänzt wird diese Bezeichnung, die das Betrachten von der Rückseite voraussetzt, von der Beschreibung „Mumu frisst Hose“. Dies meint den sich deutlich unter einer engen Hose, insbesondere Legging, abzeichnenden Venushügel, auch Cameltoe genannt. Wie dies zu verstehen ist, haben zum Beispiel jüngst die Follower des Schweizer Fitnessmodells Anja Zeidler erfahren, als Zeidler in einer sehr engen weißen Leggings in einem Video zur Shiggy Challange zu sehen war.

 


 

 



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